Therapie

Moderne Verfahren für Ihre Gefäßgesundheit

 

Unsere Therapien basieren auf einer präzisen Diagnostik, wie der Duplexsonographie, die eine detaillierte Analyse Ihrer Gefäße ermöglicht.

Ein Schwerpunkt unserer Behandlung ist die Perkutane Transluminale Angioplastie (PTA). Erfahren Sie hier mehr über unsere Diagnose- und Therapieverfahren.

 

Perkutane transluminale Angioplastie (PTA)

  • Die Perkutane Transluminale Angioplastie (PTA) ist ein minimal-invasives Verfahren, das in der Angiologie angewendet wird, um verengte oder verschlossene Blutgefäße wieder zu öffnen.
  • Die PTA kommt bei Engstellen („Stenosen“) oder Verschlüssen von Arterien zum Einsatz. Es wird ein Draht durch die Engstelle/Verschluss vorgebracht. Darüber wird ein Ballon geschoben. Die Größe des Ballons wählt je nach Bedarf anhand des Gefäßdurchmessers und der Länge der erkrankten Stelle. Im Beckenbereich wird in der Regel noch ein Stent implantiert. Unterhalb der Leiste versucht man erstmal ohne Stents zu arbeiten. Stattdessen kommen hier zunächst Ballon, teils auch mit Medikamenten beschichtet zum Einsatz. Ein Stent wird benutzt falls bis dahin kein ausreichendes Ergebnis erzielt wird.

  • Dieses bewährte Verfahren verbessert die Durchblutung und lindert Beschwerden, die durch Durchblutungsstörungen verursacht werden.

Wann kommt die PTA zum Einsatz?

Die PTA wird vor allem bei folgenden Gefäßerkrankungen eingesetzt:

  1. Periphere arterielle Verschlusskrankheit (pAVK):
    • Verengungen oder Verschlüsse in den Bein- oder Beckenarterien
  2. Nierenarterienstenose:
    • Verengungen der Nierenarterien, die Bluthochdruck oder Nierenfunktionsstörungen verursachen
  3. Karotisstenose:
    • Verengung der Halsschlagader zur Schlaganfallprävention

Wie funktioniert die PTA?

  • Zugang: Nach einer Punktion wird ein dünner Katheter in die Gefäße eingeführt, meist über die Leiste
  • Führung zur Engstelle: Mit Hilfe von Bildgebung (meist Röntgen) wird der Katheter bis zur verengten Gefäßstelle vorgeschoben.
  • Aufdehnung: Ein kleiner Ballon am Katheter wird an der Engstelle aufgeblasen, wodurch die Gefäßwand geweitet wird. Bei Bedarf kann ein Stent (kleines Drahtgeflecht) eingesetzt werden, um das Gefäß dauerhaft offen zu halten.
  • Abschluss: Der Katheter wird entfernt, und die Einstichstelle wird versorgt.